Grundkonfiguration des Vigor-Routers

Grundeinstellungen im Betriebssystem
Grundeinstellungen im Router
- Hauptmenü nach dem Login
- Grundkonfiguration für ISDN und TDSL
-- Interneteinwahl definieren
-- Providereinwahl mit ISDN
-- Providereinwahl mit DSL
-- Providereinwahl mit AOL-DSL
- Internetverbindung testen

Die Firmware der Screenshots ist die 1.08 in Englisch. Diese ist bei allen Distributoren einheitlich, während die deutschsprachigen Menüs je nach Distributor voneinander abweichen können.

Grundeinstellungen im Betriebssystem

Die Netzwerkkarten und TCP/IP-Konfigurationen solltest Du bereits vorgenommen haben und wissen, wie die in deinem verwendeten Betriebssystem aktiviert werden.

Beispiel:
TCP-Einstellung auf einem Windows-PC mit fixer IP-Zuordnung (192.168.1.10) und dem Router als DNS. Der DNS für Adressen im WAN wird in diesem Beispiel vom Router bei Einwahl vom Provider bezogen.



Es ist ebenfalls möglich, sowohl die DNS-Serveradresse als auch die IP des Rechners automatisch beziehen zu lassen!

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Grundeinstellungen im Router

Das Setup des Routers ist mit einem Browser deiner Wahl zu erreichen.
Der Router hat bei Auslieferung die IP 192.168.1.1 und kann über Eingabe dieser Adresse im Webbrowser angesprochen werden.
Direkt bei erster Einwahl in das Webinterface des Routers solltet ihr ein Passwort für den Routerzugang definieren!

Das Webinterface des Routers ist in 4 Konfigurationsblöcke gegliedert. Wir werden hier diese mal kurzbeschreiben. Bitte nimm Dir diese 10 Minuten Zeit und lese die Anleitung vor der Konfiguration durch.

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Hauptmenü nach dem Login


Hauptmenü nach dem Einloggen in den Router.

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Grundkonfiguration für ISDN und TDSL



Für den Internetzugriff müssen wir zuerst den Router für NAT vorbereiten.
NAT ermöglicht dann über das eingetragene Gateway (192.168.1.1) auf den PCs den Zugriff auf das Internet. Dafür tragen wir in unserem Beispiel folgende Adressen ein.
192.168.1.1 ist die IP - Adresse des Routers im eigenen Hausnetz
255.255.255.0 ist die Subnet - Maske, die für den Router gilt
192.168.1.1 Gateway-Adresse für DHCP-Server

Die Eintragungen unter "For IP Routing Usage" haben für den Internetzugang direkt über den Router keine Bedeutung.

Um Konfigurationsprobleme, wie Doppelzuweisungen von IP Nummern zu vermeiden, empfehle ich bei fester Vergabe von IP-Adressen eine Dokumentation über das Netzwerk anzulegen.

TIPP:
Rechner, die ständig mit dem Router verbunden sind, sollten mit statischer IP ausgerüstet werden.
Notebooks, die wechselnde Einsatzorte haben, werden sinnvollerweise mit dynamischer IP ausgerüstet.
In unserem Beispiel ist der statische Bereich von 192.168.1.2 - 192.168.1.19 und von 192.168.1.70 - 192.168.1.254.
Der dynamische Bereich geht von 192.168.1.20 bis 192.168.1.69 (50 IP Pool Counts).

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Interneteinwahl definieren



Hier trennen sich nun die Wege für ISDN, ADSL oder Kabelanschlüsse.

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Providereinwahl mit ISDN


Der ISP-Name ist normalerweise frei wählbar.
Unter Dial Number wird die vom Provider zur Anwahl angegebene Telefonnummer angegeben.
Login-Name und Passwort werden je nach Provider entsprechend eingegeben.
Besonderheit bei ISDN-Zugang über T-Online:
Der Loginname ist bei T-Online etwas eigenartig zusammengesetzt:
<Anschlusskennung> + <T-Online Nummer> + <#> + <Mitbenutzernummer>
(wobei die Raute nur erforderlich ist bei den alten T-Online Zugängen mit T-Online-Nummer mit weniger als 12 Stellen)
Beispiel:
0004567899091234567890120001
oder falls Ihre T-Online Nr. kürzer als 12 Stellen ist,
00045678990912345678901#0001
Bei Link Type sollte man normalerweise Dailup 64 kps einstellen, das ist dann 1 Kanal.
Es gibt auch noch andere Möglichkeiten, z.B. BOD. Da wird ein 2ter ISDN Kanal zugeschaltet, wenn die Bandbreite über einen längeren Zeitraum über 7000 kps genutzt wird.
Aber Vorsicht, es fallen dann auch 2 mal Gebühren an!

Über Idle Timeout wird definiert, wann der Router die ISDN-Verbindung zum Provider wieder schließen soll, wenn keine Aktivität auf der Leitung vorhanden ist. Bei unserem Beispiel 180 Sekunden.

Die meisten Provider vergeben eine Dynamische IP.

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Providereinwahl mit DSL


Der ISP-Name ist bei den meisten Providern frei wählbar und kennzeichnet die Internetverbindung.

Der Username setzt sich bei verschiedenen Providern wie folgt zusammen:

T-Online:
<Anschlusskennung> + <T-Online Nummer> + <#> + <Mitbenutzernummer> + <@t-online.de>
(wobei die Raute nur erforderlich ist bei den alten T-Online Zugängen mit T-Online-Nummer mit weniger als 12 Stellen)
Beispiel:
0004567899091234567890120001@t-online.de
oder falls Ihre T-Online Nr. kürzer als 12 Stellen ist,
00045678990912345678901#0001@t-online.de

Telekom Business Online:
t-online-com/<Benutzerkennung>@t-online-com.de
Beispiel:
t-online-com/123456789@t-online-com.de

Netcologne:
Bei "ISP Name" muss man "adsl-private" (genau so) eintragen.
Im Feld "Username" muss stehen "Benutzername@netcologne.de".
Diese Systematik der Einstellungen gilt auch für andere Anbieter mit mehreren Services (uns sind zur Zeit keine weiteren bekannt)!
Zu diesem Zweck wurde in die Firmware ab 1.08 eingebaut, dass man beim ISP-Namen nun den genauen Service angeben kann, wenn der Provider mehrere bietet.

1&1 Internet.DSL:
1und1/<Benutzerkennung@online.de>
  (alt: 1und1/<Benutzerkennung>)
Beispiel:
1und1/1234-567@online.de
  (alt: 1und1/1234-567)

Der Dial Backup Mode sollte nur aktiviert werden, wenn eine ständige Verfügbarkeit des Internetzugangs gewährt sein muss und eventuelle Mehrkosten durch eine Einwahl per ISDN in Kauf genommen werden können oder sollen.

Fällt die DSL-Verbindung bei aktiviertem Dial-Backup aus, kann der Router über eine definierte IDSN - Anwahl eine Internetverbindung herstellen.
Leider gibt es ja zur Zeit keine preisgünstige Flatrate mehr, die sowohl ISDN- als auch DSL-Einwahl ermöglicht, so dass hier auch bei einer DSL-Flatrate bei Fallback auf die ISDN-Anwahl entsprechende Providerkosten anfallen!

Mit Always On zwingt man den Router immer online zu sein.

Mit Idle Timeout kann man die Zeit der Inaktivität bis zum Auflegen der Leitung festlegen. Dies ist unabhängig von der Zwangstrennung einiger Provider bei Inaktivität.

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Providereinwahl mit AOL-DSL


Der ISP-Name ist frei wählbar und kennzeichnet die Internetverbindung.

Der Username setzt sich wie folgt zusammen:

<AOL-Screenname>@de.aol.com
Beispiel:
tester@de.aol.com

Spezielle Hinweise für AOL-DSL:
Eigentlich ist nur zu beachten, dass man für den Router einen eigenen AOL-Namen (sog. "AOL Subscreen Namen" vergibt - nicht den AOL-Hauptnamen!) - dann die Zugangsdaten (Username: aolname@de.aol.com und das Kennwort) in den Router eingeben und das war's dann schon.
Von nun an kann man mit seinen Rechnern mit der AOL-Software online gehen - man muss dort dann für den Zugang "ISP/LAN Verbindung" konfigurieren bzw. einstellen. Man kann nun mit bis zu 6 verschiedenen Rechner/AOL-Namenkonfigurationen gleichzeitig online gehen.
Genauso ist es aber auch möglich ohne die AOL-Software einfach nur über einen Webbrowser online zu gehen - wie bei jedem anderen Internetzugang anderer ISPs auch.

Bedingung bzw. Voraussetzungen für den AOL-Zugang über Hardware-Router sind:
- Einen freier AOL Name, der NICHT der AOL Hauptname ist
- Der für den Router angelegte AOL Name darf NICHT kindergesichert sein (Standardeinstellung)
- Die Buddy List Funktion dieses AOL Namen sollte deaktiviert sein
- Einen AOL DSL-Volumentarif oder eine AOL DSL-Flatrate muss ausgewählt werden.

Übrigens ist es nach bisherigem Stand nicht erforderlich, den MTU-Wert des Routers auf 1400 einzustellen (in der AOL-Anleitung steht: Die MTU Size muss auf 1400 eingestellt sein, was aber in den meisten Fällen von den Routerherstellern ab Werk berücksichtig worden ist). Der Vigor stellt seinen MTU-Wert beim AOL-Zugang auf 1442 (default) ein und es funktioniert damit. Sollte doch jemand Probleme mit dem AOL-Zugang mit dem Router haben, kann man den MTU-Wert per telnet mit dem Befehl wan mtu 1400 auf 1400 einstellen und mit wan mtu ? kann man den aktuellen Status abfragen.

Der Dial Backup Mode sollte nur aktiviert werden, wenn eine ständige Verfügbarkeit des Internetzugangs gewährt sein muss und eventuelle Mehrkosten durch eine Einwahl per ISDN in Kauf genommen werden können oder sollen.

Fällt die DSL-Verbindung bei aktiviertem Dial-Backup aus, kann der Router über eine definierte IDSN - Anwahl eine Internetverbindung herstellen.
Leider gibt es ja zur Zeit keine preisgünstige Flatrate mehr, die sowohl ISDN- als auch DSL-Einwahl ermöglicht, so dass hier auch bei einer DSL-Flatrate bei Fallback auf die ISDN-Anwahl entsprechende Providerkosten anfallen!

Mit Always On zwingt man den Router immer online zu sein.

Mit Idle Timeout kann man die Zeit der Inaktivität bis zum Auflegen der Leitung festlegen. Dies ist unabhängig von der Zwangstrennung einiger Provider bei Inaktivität.

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Internetverbindung testen



Dann in das Menu: >>ISDN / PPPoE /PPTP Diagnostics



Um die jeweilige Internetverbindung zu testen, muss man nun die entsprechende Verbindung anwählen. Zum Beispiel über DAIL ISDN oder DAIL PPPoE or PPTP.
Damit kann man nun erkennen ob die Konfiguration erfolgreich war. Die aktiven Verbindungen werden grün. Bleibt es rot, dann überprüfe nochmals die Einstellungen im Setup, Telefonnummer, Benutzerkennung und Passwort.

Wenn alles gekappt hat, dann kann man zum Testen des Zugangs z.B. eine DOS-Box öffnen und einen Testping absenden. Sollte dies dann ungefähr wie folgt aussehen, funktioniert der Internetzugang und die DNS-Auflösung. Die Konfiguration des Routers war also erfolgreich:



Viel Spaß im Internet.

- BundR, deMattin -

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