Router-Spezifikationen, Hardware und Beschreibungen
Hier werden die verschiedenen Routertypen mit ihren Merkmalen und Besonderheiten kurz vorgetellt.
Für weitere Informationen besucht bitte die Seiten der Distributoren und es Herstellers in Taiwan.
Die Links findet ihr unter Links: Vigor-Router
Testbericht SmartAnt 6dBi Patch-Antenne an Draytek Vigor 2200W Router
Produktinformation zur Antenne:
SmartAnt 6 dBi Patch-Antenne
6 dBi Client-Antenne Indoor mit 1,2 m Kabel zum Anschluss an Lucent / ELSA Karten und Z-COM (WaveMAXX, Draytek Vigor etc.)
Bezugsquelle und technische Daten gibt es z.B. bei Freebird wirelessLAN.Solutions (ehem. Werner Scholle, http://www.wscholle.de)
Preis: 79,- € + 7,50 € Versandkosten
Bemerkung:
Abwicklung der Bestellung funktionierte reibungslos. Antenne Dienstags bestellt und Samstags erhalten. Nicht vergessen bei der Bestellung den Steckertyp anzugeben. Bei der ZCOM Karte, die im Vigor zum Einsatz kommt, wird ein Float Mount Stecker benötigt.
Produkinformation zum Router:
Draytek Vigor 2200W DSL/ISDN Wireless Router
Bezugsquelle und Technische Daten gibt es bei TwoCom, http://www.2-com.de
Client:
Laptop mit Windows 2000, alle Treiber und Betriebssystempatches auf dem neuesten Stand. (08/2002)
Lucent PCMCIA WaveLAN Adapter Silver (Orinoco, Lucent, ... ist jetzt Agere Systems, http://www.agere.com)
Firmware der Wirelesskarte: 8.42
Treiberversion: 7.62, mit eingeschalteter 64 Bit WEP Encryption
Programm für Verbindungstest:
Orinoco Client Manager Version 2.18
Testumgebung:
Wohnung mit 3 Zimmern und Balkon. Obergeschoß und Keller sind fast gleichmäßig in der Raumaufteilung. Wände sind aus normalem Mauerwerk, die Böden und Decken sind aus Stahlbeton.
Um die Wohnung nicht mit vielen Worten beschreiben zu müssen, anbei eine kleine Zeichnung davon:
Der eigentliche Test:
Da der Vigor 2200W mit der standardmäßigen ZCOM-kompatiblen Wirelesskarte nicht gerade ein Empfangs- und Sendewunder ist, mußte eine externe Antenne zur Leistungssteigerung zum Einsatz kommen.
Um hier nicht ins kleinste technische Detail zu gehen (wenn interessieren schon Rauschwerte, Kanäle usw.) werde ich hier nur Angaben zur Signalstärke geben. Damit dies etwas Übersichtlicher wird und ich hier keinen Roman schreiben möchte, habe ich die gemessenen Signalstärken in eine Tabellenform gebracht.
Die Signalstärke ist in 5 Schritte eingeteilt, wobei "1" die schwächste, und "5" die stärkste Signalstärke ist. Sind Werte "von - bis" angegeben, schwanken diese je nach gemessener Position im Raum. In der Tabelle sind unter "Raum" die Nummern angegeben, um welche Räumlichkeit es sich hierbei handelt. Die Raumnummer kann dem Wohnungsplan entnommen werden. Die Signalstärkemessung wurden an den gleichen Stellen einmal mit und einmal ohne Antenne an dem Router durchgeführt.
Fazit:
Der Kauf der Antenne hat sich auf jeden Fall gelohnt. Allerdings könnte das Antennenanschlußkabel (120 cm) etwas länger sein. Die Signalstärke hat sich durchweg um ca. 20-30 Prozent verbessert. Bei der Reichweite sind es sogar noch einige Prozente mehr.
Allerdings gibt es immer wieder Stellen in Räumlichkeiten, die auch mit der stärksten Antenne keine deutlichen Verbesserungen bringen. Dies ist alles abhängig von dem verwendeten Material in Wänden, Böden und Inventar wie z.B. inst. Heizkörpern, Schränken usw.! Es gibt aber immer wieder Stellen, an denen einfach kein vernünftiger Empfang möglich ist. Meist hilft aber schon ein Umpositionieren um wenige Zentimeter - egal ob vertikal oder in der Horizontalen - um ein besseres Ergebnis zu erreichen.
Wer noch weitere Fragen hat, soll diese einfach im Forum stellen.
Erfahrungsbericht zur WLAN-Reichweite des Vigor 2200Wplus (bzw. 2200We)
Seit der CeBIT 2002 habe ich den 2200Wplus im Einsatz und versuche hier mal die Empfangsqualität zu beschreiben. Da ich leider kein Messequipment habe, mussten alle Tests zur Reichweite der Wireless-Verbindung per Notebook mit dem (ziemlich schlechten) WLAN-Tool der PCMCIA-Card gemacht werden, das mir leider keine Anzeige der Signalstärke liefert.
Testmesssung 1
-> Testumgebung
Das "Test-Gebäude" ist ein ca. 15 Jahre altes Haus mit ca. 18cm Betondecken und gemauerten Innenwänden, Aussen verklinkert.
Der Router steht bei mir in der Mitte des 1.OG (Grundfläche ca. 13,5 x 8,5 m) im Flur.
Router- und Rechner-Konfiguration:
- SSID: Specified SSI (mit Hide SSI im Router)
- Network Type: Infrastructure
- Default Chanel: 6
- RTS Threshold: enabled (2432)
- Frag Threshold: disabled
- Transmission Rate: full auto
- Use WEP: enabled 128bit
- MAC Identifikation im Router
-> Messsung
1.OG:
komplette Abdeckung des Geschosses mit 11Mbps, inkl. Balkon (durch 1 Aussenwand) - keine Aussetzer beim "Spazierengehen mit dem Laptop" DG "Atelierwohnung":
komplette Abdeckung des Geschosses mit 11MBps - keine Aussetzer beim "Spazierengehen mit dem Laptop" EG:
komplette Abdeckung des Geschosses mit 11MBps - kaum Aussetzer beim "Spazierengehen mit dem Laptop", spätestens wenn man still steht, volle 11Mbps KG:
kein Empfang Aussenbereich:
Es gibt einige Stellen rund um das Haus, an denen man Empfang bekommt, aber eher selten. Da der Router aber bei mir auch durch eine Betondecke muss, um die Ebene ausserhalb des Gebäudes zu erreichen, würde eine Platzierung im EG mit Sicherheit auch einen besseren Empfang ausserhalb des Gebäudes ermöglichen.
Die maximale Entfernung konnte ich auf der EG-Terrasse erreichen:
Luftlinie - Entfernung ca. 11-12 m durch 1 Betondecke und 1 Aussenwand. Hierbei gab es allerdings eine vorgegebene Ausrichtung des Laptops - sobald er gedreht wurde, hatte ich hier keinen Empfang mehr.
Testmesssung 2
Da die Reichweite auch abhängig von den aktivierten (Sicherheits-)Optionen und vor allem einem eventuell aktivierten WEP ist, habe ich dann noch mal die kritischen Entfernungen mit folgender Änderung geprüft (default):
-> Testumgebung
Router- und Rechner-Konfiguration:
- SSID: non specified SSI
- Hide SSI im Router: ausgeschaltet
- Use WEP: disabled
- MAC Identifikation im Router ausgeschaltet
- Network Type: Infrastructure
und
- Network Type: 802.11 Ad-hoc
Es äussern sich zwar nicht alle dieser (Sicherheits-)Optionen in der Reichweitenabhängigkeit, aber trotzdem: für den Test mal alles ausschalten!
-> Messsung
Das Ergebnis ist dabei deutlich besser geworden! KG:
Im Keller (2 Betondecken) ist Empfang möglich, zwar nur an einigen Stelle, aber anscheinend schafft der Router doch jetzt die 2. Betondecke. Aussenbereich:
Die Messung um das Haus und zur Terrasse hat sich drastisch verbessert. Die Reichweite wird im Freien um mehr als 25 Meter erhöht und war in diesem Bereich auch nicht mehr so abhängig von der Ausrichtungs des Laptops wie vorher.
Im Ergebnis also Luftlinie-Entfernung ca. 36 m durch eine Betondecke und eine Aussen-Wand.
Anmerkungen:
Ein "Flachlegen" der Antennen verbessert die vertikale Empfangsqualität etwas, ohne in der Ebene bei mir eine merkliche Verschlechterung zu bewirken.
Auswirkung auf die Reichweite hat mit Sicherheit auch die im Laptop verwendete PCMCIA-WLAN-Card - ich habe eine von Draytek gelabelte Karte im Notebook. (eine OEM der Z-Com XI-300B, HW-Rev. 1.0, FW-Rev. 0.8.3)
Die Ad-hoc-Methode kann ich übrigens für Reichweitentests nicht empfehlen, da hierbei das Netz anscheinend auch kurze "Nichtverbindung" toleriert ohne neu zu suchen. Hier konnte ich dann aber auch im Grenzbereich einen Fallback bis auf 2Mbps feststellen.
Bei der Infrastructure-Methode stellt der Rechner sofort fest, wenn die Verbindung unterbrochen ist und fängt an, neu zu suchen. Im alltäglichen Betrieb könnte allerdings im Grenzbereich der Reichweite die 802.11Ad-hoc-Methode günstiger sein, da hier die Applikationen erstmal nicht merken, wenn eine Störung der Verbindung vorliegt und demnach Anwendungen nicht sofort mit Fehlermeldungen nerven.
Resume:
Leider ist meine Wohnung "zu klein", um die Grenzen der Mauerwerksdurchdringung zu testen. 3 Mauerwerkswände auf ca. 5 m Luftlinie und ca. 8 m Luftlinie durch eine Aussenwand bei WEP128 sind bei mir aber ohne Signalverlust kein Problem.
Die Durchdringung durch Betondecken macht mehr Probleme. Eine Betondecke schafft der Router allerdings problemlos. Durch die zweite kommt er nicht mehr durch. Das liegt wohl an der Armierung im Beton, die das Signal zu stark abschwächt.
Aufgefallen ist mir noch, dass ein Fallback auf niedrigere Raten bei dem Test selten stattgefunden hat - der Grenzbereich zwischen vollem Empfang und keinem Empfang ist also anscheinend sehr klein.
Die maximale Reichweite im Test war ca. 36 m durch eine Betondecke und eine Aussenwand, allerdings bei deaktiviertem WEP.
Ich hoffe, ich konnte die Emfangsqualitäten etwas transparent machen. Ich finde das Teil jedenfalls super und habe auch keine Probleme im WLAN (problemloses Arbeiten mit dem Laptop auf Balkon über mehr als 8 - 10 Stunden mit Internetverbindung und ordentlich LAN-Traffic) oder Kabel-LAN-Betrieb feststellen können.
Oft wird nachgefragt, um was für einen Antennenanschluss es sich bei den Wireless-Modellen der DrayTek Vigor Router handelt.
Die Geräte mit ext. Antennenanschluss (also mit fest eingebautem WLAN) haben einen RP-SMA male Anschluss.
Diese Informtion und das folgende Foto von Router-Anschluss und Antenne wurden uns freundlicherweise von Freebird wirelessLAN.Solutions zur Verfügung gestellt.
Die Angabe ist selbstverständlich "ohne Gewähr", aber deswegen gibt's ja auch das Foto dabei und so kann sich jeder (Händler) den Stecker auch selber anschauen.
Die bei http://www.kabelguru.de aufgeführte Belegung des Cisco Konsole-Kabels ist nach Aussage eines Users kompatibel zum Konsole-Kabel des Vigor 2000.
Für eventuelle Schäden können wir keine Haftung übernehmen. Der Nachbau geschieht auf eigene Gefahr!
Die Belegung wurde mittlerweile von Draytek Taiwan auf deren FAQ-Seite bestätigt.
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